Folgendes Statement gab unser Trainer Kamil Bednarski nach dem Spiel am Freitagabend auf der Pressekonferenz ab:
„Ich muss sagen, vor dem Spiel hatte ich großen Respekt vor Erndtebrück. Ich habe ihre letzten Spiele beobachtet und habe deren Stärke im Konterspiel gesehen, diese Wucht, die diese Mannschaft hat. Deshalb haben wir heute eher defensiv agiert. Ich weiß, heute hatten wir ein größeres Publikum, und da würde man sich wünschen – und das habe ich den Jungs auch nicht verboten – dass man einen richtig guten, geilen Fußball spielt, aber in unserer jetzigen Situation müsst ihr das entschuldigen, heute ging es wirklich nur darum, etwas Zählbares mitzunehmen.
Erndtebrück hatte eine bessere Spielanlage, das muss ich durchaus zugeben, wir haben uns schwer getan im Ballbesitz. Aber der Unterschied zu den Wochen davor: Ich finde, wir spielen männlicher. Herz und Leidenschaft war irgendwie immer dabei, seitdem ich da bin, das ist auch das Minimum und die Basis, die ich von den Jungs erwarte, aber diesmal war es auch einfach so, dass ich nicht das Gefühl hatte, hier passiert etwas.
Wenn ich die Torchancen insgesamt betrachte, sage ich, es wären vielleicht drei Tore möglich gewesen für uns. Wir führen 1:0, haben immer wieder Nadelstiche gesetzt und haben gut gekontert. Deshalb kann man darüber streiten. Vielleicht wäre es auch übertrieben, wenn ich sagen würde, das sind zwei verlorene Punkte heute, um Gottes willen. Dafür war Erndtebrück insgesamt einfach zu stark. Deswegen nehmen wir den Punkt heute mit und werden dann schauen, was er am Ende wert ist. Ich hoffe, sehr, sehr viel.
Vielen Dank noch mal an alle, die heute hier waren. Das ist vielleicht in den letzten Wochen zu kurz gekommen. Auch in Hordel war es unglaublich, es war eine super Stimmung. Die, die da waren, fanden es auch mega cool, und heute habt ihr eine leidenschaftlich kämpfende Mannschaft gesehen oder besser gesagt zwei, und ich hoffe, der eine oder andere kommt wieder und unterstützt weiterhin den Traditionsverein Westfalia Herne, weil: der Amateurfußball kann auch richtig geil sein!“
(Foto-Credit: Tanja Wensolowski)
