Der Gelsenkirchener Verein wurde am 31. Dezember 1992 gegründet und nahm in der Saison 1993/94 erstmals am Spielbetrieb teil. Innerhalb von drei Jahren schaffte man den Aufstieg von der Kreisliga C bis in die Kreisliga A, weiter rauf in die Bezirksliga ging es im Sommer 2003. In der Saison 2005/06 konnte man den Aufstieg in die Landesliga feiern.
Nach vier Jahren erfolgte dann der erste Rückschlag, im Sommer 2010 stieg Hassel in die Bezirksliga ab. Drei Jahre später konnte man am Lüttringhof die Rückkehr in die Landesliga bejubeln. Nach einer Saison im Mittelfeld gelang 2015 mit dem Aufstieg in die Westfalenliga der ganz große Wurf. Mit den Abschlussplatzierungen 7, 4, 3 und 6 spielte man vier Jahre lang auch dort eine sehr gute Rolle. Danach wurde die Situation sportlich zunehmend bedrohlicher, in der Saison 2022/23 erfolgte schließlich der Abstieg in die Landesliga. In den vergangenen beiden Spielzeiten landete man dort auf dem 9. bzw. 11. Platz. In dieser Saison läuft es allerdings noch nicht wie gewünscht, mit vier Punkten und einem Torverhältnis von 8:24 nimmt man derzeit den letzten Tabellenplatz ein.
In der vergangenen Saison wurde YEG Hassel von unserem Trainer-Team Cihan Yilmaz und Giuseppe „Beppo“ Maniscalco trainiert, was dem anstehenden Spiel am Sonntag eine gewisse Brisanz verleiht. Seit Sommer wird YEG von einem Brüderpaar gecoacht: Ahmet Özkaya, der zuvor Jugendtrainer war, fungiert als Cheftrainer, sein Bruder Mesut Özkaya ist spielender Co-Trainer.
Mit Jerome Kapenda, der zum FC Altenbochum wechselte und letzte Saison 18 Tore erzielte, und Thomas Quayson Tabi (zum Lüner SV, 11 Tore) hat man zwei ganz wichtige Säulen verloren, auch die Rückkehr von Tokiya Monno zu unserer Westfalia sowie die Abgänge von Tymur Fazilov, Onour Kara Ali, Gaito Yamada, Riku Tome, Olcan Yilmaz und Chi Jason Ateghang musste man hinnehmen.
Neu im Team sind Mert Topcu aus unserer SCW-U19, Mehmet Can Özkaya, Onur Gündüz, Ender Özhan, Koray Basar, Gökhan Yavuz, Yusuf Tatar, Mulhem Assalama, Burak Cakar, Ali Serhan und Enes Demircan.
Wichtige verbliebene Leistungsträger sind Cihan Yildiz, Yüksel Terzicik und Ridvan Demircan.
