Der TuS Eichlinghofen, bei dem wir am Freitagabend antreten, hat eine vielschichtige Gründungsgeschichte.
Wurzeln sind zu finden in dem 1890 gegründeten Turnverein „Eintracht Eichlinghofen“, im Fußballverein „Viktoria Eichlinghofen“ von 1910 und dem „Spielverein Eichlinghofen“ von 1919, der 1921 mit der Viktoria zu den „Sportfreunden 1910“ verschmolz.
Der einstige reine Turnverein Eintracht besaß ab 1928 eine Fußballabteilung. Als nach Ende des Zweiten Weltkriegs das Vereinsleben langsam wieder aufgenommen werden konnte, konzentrierten sich in Eichlinghofen alle fußballerischen Aktivitäten auf die Eintracht – und das mit wachsendem Erfolg. 1950 spielte man sogar ein Jahr lang in der Landesliga.
Als die Mannschaft Anfang der 1980er Jahre auseinanderfiel, nahm man Fusionsgespräche mit den 1980 gegründeten „Kickers Eichlinghofen“ auf. Im Sommer 1983 kam es zur Fusion der beiden Vereine unter dem Namen TuS Eichlinghofen 1890/1980 e.V.
Sportlich war man lange in Kreisliga oder Bezirksklasse beheimatet. Als 2005 der Aufstieg von der Kreisliga A2 Dortmund in die Bezirksliga Westfalen Staffel 15 erfolgte, entwickelte man sich dort fortan zu einer festen Größe. Genau zwanzig Jahre später, im Sommer 2025, ging es rauf in die Landesliga, in der man in der vergangenen Saison auf Anhieb den fünften Platz erreichte. Nun ist man sogar Tabellenführer.
Mit der Verpflichtung von Kevin Großkreutz im Oktober 2025 schuf der TuS die Voraussetzungen dafür, den eigenen Verein bekannter zu machen und für andere Spieler interessant zu werden. Auch unser ehemaliger Stürmer Marvin Schuster spielt seit Anfang Januar für den Club. Trainer Marc Neul konnte im Sommer Florian Gerding (Wacker Obercastrop), Tobias Eurich (BG Schwerin), Rene Richter (Hombrucher SV), Yakup Aksoy (TuS Hannibal), Mamadou Barry (FC Iserlohn), Badre El Yandouzi Arbaoui (Lüner SV), Henry Domke (FSV Witten U19), Marouan Belabbes und Rame Choulli Rifi (beide ASC 09 U19) als Neuzugänge begrüßen.
Den Verein verlassen haben Maurice Much, Ahmed Ersoy, Gad Akrasi, Ben Deininghaus, Arda Köse, Dennis Hermelyn, Sascha Billy, Muhsin Aktas und Leander Dressel.
