Wir reisen am Sonntag, den 22. März, zur Auswärtspartie beim SV Vestia Disteln. Anstoß auf dem Kunstrasenplatz auf der Sportanlage Herten-Disteln II auf der Fritz-Erler-Straße in 45701 Herten ist um 15.15 Uhr.
Vestia Disteln ist momentan sehr schwer einzuschätzen. In der Vorsaison hatten die Hertener eine bärenstarke Rückrunde gespielt und waren dadurch für die aktuelle Spielzeit in den erweiterten Kreis der Favoriten aufgerückt. Aber dieser Einschätzung konnte die Mannschaft von Spielertrainer Daniel Koseler nicht gerecht werden. Die beste Platzierung nahm man am dritten Spieltag mit Rang 4 ein, derzeit liegt das Team mit 26 Punkten und einem Torverhältnis von 35:37 auf dem achten Platz. An den bisherigen fünf Rückrunden-Spieltagen konnte Vestia Disteln nur einen Sieg feiern, der gelang aber ausgerechnet bei Tabellenführer TuS Hordel. Dem gegenüber stehen Niederlagen gegen die Kellerkinder SSV Buer, SC Obersprockhövel und Spvg. Hagen sowie ein Unentschieden gegen den FC Iserlohn. In der Heim-Tabelle wird Vestia Disteln mit vier Siegen, zwei Remis und vier Niederlagen nur auf Rang zwölf gelistet.
Bei unserem letzten Gastspiel in Herten vor gut einem Jahr kam unsere Mannschaft unter dem damaligen Interimstrainer Danny Voß nur schwer ins Spiel und lag bereits nach 33 Minuten mit 0:3 hinten. Trotz einer ordentlichen zweiten Halbzeit konnten wir seinerzeit nur noch auf 1:3 verkürzen.
Ganz anders lief es im Hinspiel in dieser Saison. Wir führten durch Treffer von Felix Sauer und Simeon Aleksandrov verdient mit 2:1 und hatten Pech, dass ein Tor von Christian Silaj in der 87. Minute wegen Abseits nicht gegeben wurde. Das wäre die Entscheidung gewesen. In der 3. Minute der Nachspielzeit, als die Kräfte unserer Elf merklich nachließen, kassierten wir stattdessen noch den 2:2-Ausgleich.
Wenn es uns am Sonntag gelingt, Vestia Disteln nicht zur Entfaltung kommen zu lassen, ist für unser dezimiertes Team sicherlich alles drin. Beste Torschützen der Hertener sind Justin Gruber (7 Treffer), Philipp Müller (6), Louis Pogrzeba (5) und Tom Röttger (5), die Last verteilt sich somit auf mehrere Schultern.
