Am Sonntag treffen wir um 15.30 Uhr im EDEKA Koch-Sportpark am Schloss Strünkede auf den SV Brackel 06 aus Dortmund.
Der SV Brackel 06 hat seine Wurzeln in zwei Vereinen: Dem FC Viktoria Brackel 06 und dem FC Fortuna 09. Beide Clubs waren zunächst „wilde“ Vereine. Während die Viktoria sich 1908 dem Westdeutschen Spielverband anschloss, dauerte die Verbandseingliederung der Fortuna nach einigen Wirrungen noch bis 1920. Im Februar 1922 fusionierten beide Vereine dann zum heutigen Sportverein Brackel 06. Nach einem langen Pendeln zwischen 1. Kreisklasse und Bezirksliga gelang 1955 erstmals der Aufstieg in die Landesliga, bevor es nach drei Jahren langsam wieder abwärts ging. Erst im Jahr 2000 schaffte man die Rückkehr in die Landesliga, es wurde allerdings nur ein einjähriges Gastspiel.
Nach langen Jahren in der Bezirksliga ging es 2013 wieder rauf in die Landesliga, 2015 schaffte man gar für drei Jahre den Sprung in die Westfalenliga, wodurch es erstmals zu Meisterschaftsduellen mit unserer Westfalia kam. Seit 2018 sind die Dortmunder konstant in der Landesliga beheimatet. In dieser Saison erwischten sie allerdings einen schlechten Start und liegen nach vier Niederlagen und einem Remis bei einem Torverhältnis von 1:9 nur auf dem vorletzten Platz. In den bisherigen sechs direkten Duellen gab es fünf Siege für unseren SCW und ein Remis bei einem Gesamt-Torverhältnis von 14:4.
SV-Trainer Egzon Gervalla konnte im Sommer Nico Kaufmann (BG Schwerin), Flemming Sandt (Königsborner SV), Ilja Petreian (Königsborner SV), Alexander Voss (Hombrucher SV), Ahmed Ersoy (TuS Eichlinghofen), Wassim Neffati (ASC 09 Dortmund II), Leon Solopov (Westfalia Herne U19), Levi Gökcek (ASC 09 Dortmund U19), Mattis Linnewerth (ASC 09 Dortmund U19), Luc Ekokole (FC Iserlohn), Sami Simsek (Wacker Obercastrop), Danny Tabe Ashu (eigene U19) und Anes Omerovic (TuS Hannibal) als Neuzugänge begrüßen.
Verlassen haben den Verein Cedric Steffen Mielsch, Anil Can Mert, Malcolm Ferro, Raoul Wistuba, William Valenti, Binbash Mirzoyan, Abdellah Mohammed, Mohamed Achahboun, Ismail Özmen, Ayman Maatoug Akalay und Thomas Wilhelm.
