Schicksalsspiel gegen Schüren!

Am heutigen Freitagabend nimmt unsere Mannschaft um 19.30 Uhr im letzten Saison-Heimspiel gegen den BSV Schüren den Kampf um den Klassenerhalt in der Westfalenliga wieder auf.

Ob dieser Kampf am letzten Spieltag am 31. Mai fortgesetzt werden kann, hängt vom Ergebnis des heutigen Spiels ab – aber auch von den Resultaten unserer Kontrahenten Hagen und Meinerzhagen am Pfingstmontag. Das ist das Dilemma – wir haben die Entscheidung nicht mehr selbst in der Hand. Selbst bei zwei eigenen Siegen zum Abschluss benötigen wir die Schützenhilfe anderer Teams.

Wie geht man also so eine Partie gegen Schüren an, gegen einen Gegner, für den in dieser Saison nach oben wie nach unten nichts mehr geht? Natürlich mit einem absoluten Siegeswillen, mit dem festen Glauben daran, mit einem Erfolg noch einmal Druck auf Hagen und Meinerzhagen ausüben zu können, so dass vielleicht auch dort am Pfingstmontag das Nervenflattern beginnt.

Losgelöst von allem drumherum muss es also darum gehen, sich auf die 90 Minuten gegen Schüren zu konzentrieren und alles andere auszublenden, etwa so, wie man in ein Pokalspiel gehen würde, bei dem auch klar ist, dass man die Partie irgendwie gewinnen muss, um im Wettbewerb zu bleiben.

Sehr hilfreich wäre es, wenn es gegen Schüren auch von den Rängen eine bedingungslose Unterstützung unserer Mannschaft gäbe. Ja, die zweite Halbzeit in Obercastrop war ein unerklärliches Desaster. Aber unsere Elf hat in der ganzen Saison auch schon begeistert und nur ganz selten enttäuschende Leistungen gezeigt. Dass wir in den bisherigen Saisonspielen viel zu wenig Punkte geholt haben, ist auch klar. Dennoch sollte dieser zweite Durchgang in Obercastrop nun nicht der Anlass dafür sein, den Stab über unser Team zu brechen und uns komplett abzuschreiben. Wenn wir die zugegeben nur noch kleine Chance auf den Ligaverbleib wahren wollen, dann geht das nur gemeinsam. Ein Liebesentzug ist da nicht hilfreich. Falls wir es am Ende wirklich nicht schaffen, dann müssen wir uns damit abfinden. Aber solange wir noch im Rennen sind, ist unser Weg noch nicht zu Ende. Dafür müssen wir zusammen kämpfen. Auch am Freitagabend! Gemeinsam im Stadion!

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