Unser nächster Gegner: Spvg. Hagen 1911

Wir empfangen am Sonntag im EDEKA Koch-Sportpark die Spvg. Hagen 1911 zum Heimspiel in der Westfalenliga 2.

Unter Trainer Christoph Pajdzik, der zuvor bis zum Sommer 2024 den VfB Westhofen trainiert hatte, sicherte sich Hagen in der vergangenen Spielzeit souverän die Meisterschaft in der Landesliga-Staffel 2 und feierte somit den Aufstieg in die Westfalenliga.

Nach dem Aufstieg hatte das Team erst einmal Schwierigkeiten, sich in der neuen Liga einzugewöhnen, und fand sich nach vier Spieltagen auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Aber hin und wieder gelangen der Mannschaft echte Paukenschläge, so wie beim 6:1-Sieg bei Vestia Disteln am 5. Spieltag, oder beim 2:1 gegen den Mitfavoriten Holzwickeder SC. Dem gegenüber stehen aber auch deutliche Pleiten wie das 2:6 beim RSV Meinerzhagen.

Ein ähnliches Auf und Ab gab es am 7. Spieltag, als wir in der Hinrunde in Hagen antraten. Unsere Mannschaft führte schon nach drei Minuten mit 1:0, ließ die Gastgeber danach aber zu sehr zur Entfaltung kommen und lag zur Pause plötzlich mit 1:2 hinten. Zwar gelang Jeron Al-Hazaimeh mit einem direkt verwandelten Freistoß nach dem Wechsel rasch der Ausgleich, aber Hagen ging per Foulelfmeter nach einer Stunde erneut mit 3:2 in Führung. Dank eines traumhaften Seitfallziehers von der Strafraumgrenze rettete Simeon Aleksandrov (72.) uns mit seinem Treffer zum 3:3 wenigstens noch einen Punkt.

Nach 21 Spieltagen reist Hagen als Tabellenvorletzter ans Schloss Strünkede, hat aber lediglich zwei Punkte Rückstand auf unser Team. Ein Heimsieg wäre für uns entsprechend enorm wichtig, um den Abstand zu den Hagenern zu vergrößern. Aber Vorsicht ist geboten, denn die Spielvereinigung hat auswärts mehr Punkte gesammelt als zuhause und in der Fremde schon vier Siege eingefahren. Das Gesamt-Torverhältnis von 36:47 ist fast identisch mit unserem (37:47), bestätigt also, dass Hagen in der Abwehr verwundbar ist, wenn die Mannschaft unter Druck gesetzt wird.

Bester Torschütze der Hagener ist übrigens ein Abwehrspieler. Joelle Cavit Tomczak, der vor einigen Jahren schon für den Wuppertaler SV in der Regionalliga aktiv war, kommt bisher auf acht Treffer.

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