Der Trainerkommentar zum Iserlohn Spiel

Unser Trainer Kamil Bednarski äußerte sich nach dem 1:1 gegen den FC Iserlohn in der Pressekonferenz wie folgt:

„In der Summe habe ich in der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel gesehen. Hüben wie drüben gab es relativ wenig Torchancen. Die Ansätze hierzu hätten in beide Richtungen ausgehen können. Wir lagen dann hinten nach einer sehr unglücklichen Situation. Wir verlieren vorne den Ball, eigentlich klären wir die Sache dann mit einer Grätsche, spielen dem Gegner den Ball dadurch aber wieder vor die Füße. Das war total unglücklich, plötzlich steht es 0:1, und das nach einer Phase, in der wir uns gefangen hatten und in den zehn Minuten zuvor am Drücker waren.

Somit geht man mit einem 0:1 in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang wollte ich Mentalität von meinen Jungs sehen. Mir geht es gar nicht darum, dass jeder Pass sitzt. Natürlich können wir besser Fußball spielen, aber gerade jetzt am Anfang ist es wichtig, so wie man es im Ruhrpott immer gerne sehen möchte, dass die Jungs alles gegeben haben. Deswegen gar kein Vorwurf an die Jungs. Die Situation, in der wir gerade stecken, ist nicht leicht. Wir haben quantitativ einen kleinen Kader, ohne dass ich das als Ausrede nutzen möchte. Ich möchte eher die Jungs dafür loben. Wir trainieren zum Teil mit acht Leuten hier, wie könnte ich als Trainer da ein böses Wort über irgendjemanden verlieren. Deshalb ein Riesenkompliment für diese Mentalität, in der 95. Minute noch einmal wiederzukommen. Offensiv hatte ich niemanden mehr auf der Bank, den ich einwechseln konnte, weil nur noch Defensivspieler zur Verfügung standen, aber trotzdem haben wir es über die Mentalität geschafft, auch wenn die Beine wehtaten, noch einmal zurückzuschlagen. Das wird den Jungs enorm Auftrieb geben in den nächsten Spielen – und es tut uns auch richtig gut. Denn im Endeffekt war es ein ähnliches Kampfspiel wie in Holzwickede, und da sind wir noch mit leeren Händen nach Hause gefahren.“

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